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Der Tenor Andreas Post erhielt seinen ersten Gesangunterricht bei Alastair Thompson. 1991 folgte ein Studium in der Gesangsklasse von Prof. Soto Papulkas an der Folkwang Hochschule in Essen. Der gebürtige Arnsberger studierte zunächst Schulmusik, wechselte aber dann in den Bereich Musiktheater/Gesang. Die künstlerische Reifeprüfung wie auch das sich anschließende Konzertexamen bestand er mit "Sehr gut" bzw. Auszeichnung. In den Jahren 1996/97 war er Stipendiat der Schubert-Gesellschaft in Duisburg. Im Rahmen dieses Stipendiums arbeitete er mit Prof. Norman Shetler zu Fragen der Liedinterpretation. 1998 erhielt er einen 2. Preis beim 11. internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig sowie einen Sonderpreis der MDR.
Seine rege Konzerttätigkeit führte den Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes Köln auch über die Grenzen Deutschland hinaus nach Italien, Frankreich, Belgien und in die Niederlande sowie nach Israel und Mazedonien.
Er wirkte in zahlreichen Opernproduktionen mit, so z.B. als Tamino in Mozarts "Die Zauberflöte", als Alfred in Strauß' "Die Fledermaus", als Mac Heath in Brittens "The Beggar's Opera", als Belsazar in Händels gleichnamiger Oper oder zuletzt 2006 als Pedrillo in Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", einer Koproduktion der Göttinger Symphoniker und des Deutschen Theaters in Göttingen.
Posts besonderes Engagement gilt auch dem Kunstlied, dem er sich seit 1995 im Rahmen von Liederabenden zusammen mit der Pianistin und Liedbegleiterin Tatjana intensiv widmet. Das umfangreiche Betätigungsfeld und das breit gefächerte Repertoire von Andreas Post spiegeln die Vielfalt, die auch durch zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen dokumentiert ist, wider.
Gemeinsam mit dem Chor des Bach-Vereins Köln musizierte er in der Konzertsaison 2003/04 unter der Leitung von Thomas Neuhoff bei der Aufführung des bachschen Weihnachtsoratoriums. Im Mai bzw. Juni 2008 wird er bei den Aufführungen der "Marienvesper" von Claudio Monteverdi eine der Tenorpartien übernehmen.
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