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Hans Hulverscheidt war in den 1920er Jahren Chormitglied des Aachener Bachvereins und betätigte sich dort zuweilen auch als Hilfschorleiter. Während seines dreijährigen Studiums der Kirchenmusikan der Musikhochschule zu Köln bekleidete er das Organistenamt in Eupen, wo er einen von ihm selbst initiierten Chor leitete. Vor wie auch nach dem Zweiten Weltkrieg betätigte sich Hulverscheidt - neben Verpflichtungen an verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden Kölns - als Orgelsachverständiger der Evangelischen Kirche im Rheinland und war Mitglied des sogenannten "Orgelbeirats".
In den Jahren 1941 bis 1946 oblag ihm die Leitung des Bach-Vereins Köln, ein Jahr später erhielt er in der Domstadt eine Dozentur für Chorerziehung, Chorliteratur und Orgelbau. 1956 rief er den Aachener Bachverein neu ins Leben, der seit dem Kriegsende nicht mehr bestanden hatte, und leitete ihn bis 1973/74. Daneben hatte Hulverscheidt in den 60er Jahren das Amt des Kirchendirektors an der evangelischen Annakirche in Aachen inne, folgte aber weiterhin - ab 1973 als Professor - seinem Lehrauftrag für Chorliteratur, Gehörbildung, Orgelbau und Orgelbaugeschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln.
Zudem übernahm der Verfasser u.a. zahlreicher Schriften über rheinische Orgelbauwerkstätten des 17. und 18. Jahrhunderts bis zu seinem Ruhestand die Orgelsachverständigentätigkeit für das Rheinische Amt für Denkmalpflege in Brauweiler bei Köln.
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