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Noah und die Flut von über hundert Mitwirkenden aufgeführt Musikalische Spitzenveranstaltung lockte viele Besucher in die Berkumer Schulaula
[JWA] - Berkum. Ein schönes Erlebnis für Kinder, Eltern, Nachbarn und Lehrer in der Wachtberger Aula: Kinderchöre und Orchester aus Wachtberg, Bonn und Köln sowie mehrere Schulklassen hatten jetzt im Berkumer Schulzentrum die Kinderoper "Noah und die Flut" von Benjamin Britten unter der Regie von Heike Heinen aufgeführt.
Weit mehr als hundert Kinder, Solisten und Orchestermitglieder führten das Stück ab Sonntag drei Mal in der voll besetzten Schul-AuIa auf. Das Grolßprojekt stand unter der Leitung von Hans-Werner Meurer und Thomas Neuhoff.
Die aufwändige Inszenierung war ein gemeinsames Projekt des Bonner Philharmonischen Chores, der Lukaskirche Bonn, des Bachvereins Köln und des Wachtberger Jugendorchesters. Das Klavierhaus Klavins leistete ebenfalls Unterstützung zum guten Gelingen. Den Gemeindegesang trugen die Kinderchöre der Beethovengrundschule Bonn, Grundschule Wachtberg und Pfarrei Villip vor. Außerdem waren im Klangkörper das Blockflöten-Ensemble der Bonner Musikschule, Schlagzeug-Ensemble Hermann Josef Tillmann und Kammerorchester des Kölner Bachvereins zu hören.
Am Klavier spielten James Maddox und Kate de Marten, Flöten- und Trompetensolo kamen von Diana Grossmann und Andreas Röhser. Die Tiere rund um die Arche spielten der Kinderchor der Gemeinschaftshauptschule Wachtberg unter der Leitung von Ilse Hirschner.
Die Tiermasken für Noahs größere oder kleinere Zwei- und Vierbeiner kamen von der Stufe 12 des Konrad Adenauer Gymnasiums, auch die Kunstklasse der GHS Wachtberg war an der Maskenherstellung beteiligt. Das Bühnenbild wurde von Hans-Werner Meurer gestaltet. In den Erwachsenenrollen wurde Noah von Erik Sohn und Noahs Frau von Ilse Hirschner gespielt bzw. gesungen. „Gottes Stimme“ sprach im Hindergrund Ludwig Egener.
Kommentar: Unterm Strich eine tolle Inszenierung mit viel Arbeit, Vorbereitung neben dem Job und Schulalltag, gelungenes Engagement im Zusammenspiel vieler Kräfte. Alles life, Kinder von nebenan oder bekannte Menschen hautnah in Aktion. Flankiert von gut eingesetzter Licht- und Tontechnik. Alles in einer Harmonie, die gerade Kindern den Einstieg in Musik, Theater und andere Musen erleichtert. [erschienen in: Blick aktuell. Heimatzeitung für die Gemeinde Wachtberg und Umgebung, 06.04.2006]
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