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WOLFGANG AMADEUS MOZART: Große Messe in c-Moll KV 427 & JOHANN SEBASTIAN BACH: Trauerode "Lass, Fürstin! Lass noch einen Strahl" (Kantate BWV 198)
Sonntag, 22. Juni 2003 um 20 Uhr Köln, Philharmonie Ausführende: Julia Borchert (Sopran), Alison Browner (Mezzosopran), Bernhard Schneider (Tenor), Raimund Fischer (Bass) Chor des Bach-Vereins Köln Kammerorchester des Bach-Vereins Köln Leitung: Thomas Neuhoff
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Nicht nur Mozarts sagenumwobenes Requiem KV 626, sondern auch seine 1782/83 entstandene Große Messe in c-Moll KV 427 ist unvollendet geblieben und reiht sich dennoch in jenes unübertroffene kirchenmusikalische Oeuvre des gebürtigen Salzburgers ein, welches heute zum festen Kanon der chorischen Meisterwerke zählt. Ähnlich wie bei der legendären Totenmesse liegen die Umstände der Entstehung und Uraufführung weitgehend im Dunkeln. Und auch die Frage, warum der erst acht Jahre später verstorbene Komponist diese Messe nie fertig gestellt hat, ist bis heute nicht geklärt.
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Anders verhält es sich indes mit der Entstehungsgeschichte der Trauerode BWV 198 von J. S. Bach. Die Kantate entstand 1727 als Auftragswerk für den Trauergottesdienst der beim Volk überaus beliebten sächsischen Kurfürstin Christiane Eberhardine, die – obwohl ihr Gatte August der Starke um der Erlangung der polnischen Königskrone willen zum Katholizismus übergetreten war – konsequent am protestantischen Glauben festgehalten hatte. Die von Johann Christoph Gottsched gedichtete Ode erzählt vom tugendhaften Leben der Königin und beklagt den überaus großen Verlust, den ihr Ableben für das Land Sachsen bedeutet.
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Presse-Echo
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