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Havár, Donát

Donát Havár, geboren 1977 in Stuttgart, erhielt Gesangsunterricht bei seiner Mutter Elisabeth Havár und an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und Carl Davis, wo er 2004 das Konzertexamen mit Bestnote abschloss. Weitere Studien am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und bei Francisco Araiza folgten.
Im Ensemble am Theater Bonn sang er Tamino, Don Ottavio, Alfred ("Fledermaus"), Lysander ("A Midsummer Night’s Dream") von Bejnamin Britten und "Jephtha" von Georg Friedrich Händel.

2006 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Aceste in Mozarts "Ascanio in Alba" unter Giovanni Antonini. Im Amsterdam Concertgebouw war er als Ferrando in "Cosí fan tutte" unter Martin Sieghart zu hören. An der Opéra National du Rhin sang er unter Sebastien Rouland in einer szenischen Produktion die Kaffeekantate, Herkuleskantate sowie die Trauerode von Johann Sebastian Bach.

Weitere Gastspiele führten zum Rossini-Festival Bad Wildbad als Lindoro ("L’Italiana in Algeri") und mit Partien wie Belmonte ("Die Entführung aus dem Serail"), Fenton ("Die lustigen Weiber"), Alessandro ("Il Re Pastore"/Mozart), Ernesto ("Don Pasquale") und Acis ("Acis and Galatea"/Händel) an das Theater Aachen, Teatro del Giglio di Lucca, Teatro Verdi di Pisa.

Im Konzertbereich sang Donát Havár mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Kantaten von Giuseppe Verdi sowie das Magnificat von Johann Sebastian Bach. Unter Jonathan Nott sang er mit den Bamberger Symphonikern die Messe in Es-Dur von Franz Schubert und mit der NDR-Radiophilharmonie Gounods Cäcilienmesse. Bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen sang er unter Michael Hofstetter Mozarts Messe in c-Moll und das Requiem von Michael Haydn. Unter Gustav Kuhn führte er mit dem Haydn-Orchester "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten" von Haydn sowie unter Ola Rudner das Requiem von Mozart auf. Bei den Tiroler Festspielen Erl sang er unter Gustav Kuhn Rossinis "Petite Messe solennelle". Das "Stabat Mater" von Rossini führte er mit den Nürnberger Symphonikern auf und Puccinis "Messa di Gloria" mit dem Orchestra Filarmonica Marchigiana. Mit dem Beethoven-Orchester Bonn sang er unter Jos van Veldhoven "Jephtha" von Händel. Er gastierte beim Mozartfest Würzburg und interpretierte Mendelssohns "Lobgesang" mit dem Orchestra Sinfonica Carlo Coccia. Die "Krönungsmesse" von Mozart führte er mit der Camerata Strumentale di Prato auf und "Das Lied von der Glocke" von Max Bruch mit den Münchner Symphonikern unter Hayko Siemens.

Als Liedinterpret sang er mit Liedern von Beethoven, Schubert, Schumann und Duparc beim Festival Incontri Asolani sowie beim Festival di Pasqua Rovereto. Mit János Kulka interpretierte er in Stuttgart Lieder von Liszt, Bartók und Kodály.