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Markert, Annette

Die Altistin Annette Markert wurde in Kaltensundheim in der Rhön geboren. Nach einem Gesangsstudium an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig war sie mehrere Jahre an den Opernhäusern Halle und Leipzig engagiert. Wichtige Opernpartien waren unter anderem die Titelpartien der Händelopern "Floridante", "Rinaldo" und "Orest", aber auch "Orpheus" von Gluck, Mozart-Partien wie Sesto in "La Clemenza di Tito" und Cherubino in "Le Nozze di Figaro". Für die Gestaltung von Händelopern erhielt sie zweimal den Händelpreis der Stadt Halle.

Freischaffend tätig seit 1996 arbeitet sie mit bedeutenden Dirigenten, Chören und Orchestern zusammen. Höhepunkte der letzten Jahre waren die Mitwirkung im Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele mit dem "Elias" von Mendelssohn unter Herreweghe sowie zwei Aufführungen der Johannespassion anlässlich des Festivals "Osterklang" in Wien mit den Wiener Philharmonikern ebenfalls unter Leitung von Philippe Herreweghe.

Anlässlich des 250. Todestages von Johann Sebastian Bach wirkte sie in einer Aufführung der h-Moll Messe zu den London Proms in der Royal Albert Hall unter Sir Roger Norrington mit. 2002 sang sie die Titelpartie der Uraufführung des Oratoriums "Medea in Korinth" von Georg Katzer nach Texten von Christa und Gerhard Wolf im Berliner Konzerthaus unter Leitung von Achim Zimmermann. Annette Markert kann auf zahlreiche CD-Produktionen verweisen. Genannt seien hier Bachs Weihnachtsoratorium und Johannespassion unter Ludwig Güttler, Mozarts Requiem und Mendelssohns Paulus unter Herreweghe, die Deutsche Sinfonie von Hanns Eisler unter Leitung von Lothar Zagrosek und die Gesamtaufnahme aller Bach-Kantaten unter Ton Koopman.