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Mertens, Klaus

Klaus Mertens erhielt schon während seiner Schulzeit Gesangsunterricht. Nach dem Abitur studierte er Musik und Pädagogik, darauf folgte zunächst eine pädagogische Laufbahn. Seine Gesangsausbildung, welche er mit Auszeichnung abschloss, erhielt der gebürtige Niederrheiner bei den Professoren Else Bischof-Bornes, Jakob Stämpfli und Peter Massmann. Unmittelbar danach begann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Der Bassist arbeitete sowohl mit namhaften Dirigenten wie z.B. Frans Brüggen, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Ton Koopman und Nikolaus Harnoncourt und Kent Nagano als auch mit bedeutenden Orchestern wie beispielsweise dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, den großen Orchestern Berlins, dem Chicago Symphony Orchestra sowie dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra zusammen.

Klaus Mertens, der bei zahlreichen internationalen Festivals ein gern gesehener Gast ist, gilt als namhafter und gefragter Interpret insbesondere der barocken Oratorienliteratur. So erfolgte unter verschiedenen Dirigenten die wiederholte Aufnahme der großen Vokalwerke Bachs. Die Produktion sämtlicher Bach-Kantaten, gemeinsam mit Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra, wurde im Oktober 2003 abgeschlossen. Mit dem Projekt waren große Tourneen in Europa, Amerika und Japan verbunden.

Klaus Mertens widmet sich zugleich mit großem Erfolg dem Liedgesang von seinen Anfängen bis zur Moderne. Sein Repertoire im Konzertbereich spannt einen großen Bogen von Monteverdi bis zu zeitgenössischen Komponisten, welche ihre Werke ihm teilweise sogar persönlich widmen. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie eine umfangreiche Diskografie von mehr als 150 CDs und DVDs belegen seine Vielseitigkeit.

Mit dem Bach-Verein Köln unter der Leitung von Thomas Neuhoff arbeitet Klaus Mertens regelmäßig zusammen. So war er zuletzt 2013 bei der Kölner Erstaufführung von William Waltons "Belshazzar's Feast" und Arthur Honeggers "Une Cantate de Noel" zu hören.