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Mohr, Thomas

Thomas Mohr studierte an der Lübecker Musikhochschule Gesang. Nach festen Engagements in Bremen und Mannheim wechselte der Bariton in das Ensemble der Oper Bonn, wo er mit bedeutenden Regisseuren wie Giancarlo del Monaco, Jürgen Rose oder Andreas Homoki zusammenkam. Er feierte als Eisenstein, Peter Besenbinder, Graf Almaviva oder Papageno große Erfolge und stellte vor allem im "Freischütz", in dem er neben der Partie des Ottokar auch die des Max sang, seine beeindruckende stimmliche Höhe unter Beweis.

Bereits in diesen Jahren gab er neben seinem Festengagement auch zahlreiche Gastspiele, u.a. an der Oper Frankfurt und bei den Opernfestspielen in München. Seit 1997 ist Thomas Mohr freischaffend tätig, und seine rege Opern- und Konzerttätigkeit führte ihn mit namhaften Dirigenten wie Kent Nagano oder Nikolaus Harnoncourt zusammen.

Nach seinem Debüt 2000 mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra war der Bariton 2001 u.a. beim Festival in Tanglewood / USA eingeladen. Sein Repertoire erweitert Thomas Mohr mit Vorliebe auch um seltener interpretierte Partien wie König Mauregato in "Alfonso und Estrella" oder die Titelpartie in "Faust" von Louis Spohr. Die Vielfalt reicht dabei bis in die zeitgenössische Musikszene - zur Zeit ist er u.a. in der Kölner Oper in "Celan" von Peter Rusicka zu hören.
In der Kölner Aufführung der Schumann'schen "Faust-Szenen" in der Philharmonie übernahm er die Titelpartie.