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Oelze, Christiane

Als Interpretin von anspruchsvollem Lied- und Konzertrepertoire sowie wichtiger Partien auf der Opernbühne hat sich die Sopranistin Christiane Oelze international höchstes Ansehen erworben.

Seit Beginn ihrer langjährigen Karriere konzertiert sie mit namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Sir Roger Norrington, Markus Stenz, Hartmut Haenchen und Sir Simon Rattle.

In der Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR- und NDR-Sinfonieorchester sowie dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Orchestre National de France, den Bamberger und Düsseldorfer Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskappelle Dresden, Brussels Philharmonic und Israel Philharmonic Orchestra hat Christiane Oelze sich in den letzten Jahren vermehrt Werken des späten 19. Jahrhunderts gewidmet und sich insbesondere mit Liedern Gustav Mahlers und Richard Strauss’ einen Namen gemacht.

Zahlreiche Opernaufführungen, vor allem Mozart-Partien, sang sie in London (Covent Garden) und Paris (Théâtre Garnier), in Glyndebourne, an der Hamburger Staatsoper bei den Salzburger Festspielen und Mozartwochen, dem Mostly Mozart Festival in New York und beim Lucerne Festival.

Bei den Gluck-Festspielen Nürnberg steht in der diesjährigen Produktion von „Paride e Helena“ die „Pallas Athene“ an sowie das Festkonzert mit Gluck-, Piccinni- und Pergolesi-Arien.

Aktuell widmet sich Christiane Oelze vermehrt dem Ausbau ihres Lied- und Kammermusikrepertoires, begleitet insbesondere von ihrem langjährigen Klavierpartner Eric Schneider (Hindemith/Marienleben) und von dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard (Messiaen/Harawi).

Mit dem Leipziger Streichquartett wird sie im Jahr 2014 Reimanns Transkriptionen von Mendelssohn- und Schumann-Liedern singen; im Mai sind Aufführungen von Schönbergs „Pierrot Lunaire“ mit Peter Burwik und dem „ensemble xx. jahrhundert“ geplant sowie ein außergewöhnliches Programm mit „Liedern und Arien zur Nacht“ mit dem Saxophonisten Lutz Koppetsch und dem Ensemble „La Piccola Banda“.

Christiane Oelzes CD-Produktionen ernteten höchstes Lob bei der internationalen Kritik und in der Fachpresse, darunter Lieder von Anton Webern (Deutsche Grammophon), Goethe-Vertonungen (Berlin Classics), "Verbotene Lieder" (Capriccio) sowie jüngst ihre Einspielung von Strauss-Liedern (Solo Musica).

Mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ wurde ihre Einspielung der Symphonie Nr. 4 von Gustav Mahler/Arr. Edwin Stein (Thomas Christian Ensemble) ausgezeichnet. Ingesamt umfasst die Diskografie der Sopranistin im Konzert-, Opern- und Liedbereich mehr als 70 CD- und DVD-Produktionen.

Auch als Lehrende hat sich Christiane Oelze über die Grenzen Deutschlands hinaus profiliert. Von 2003 bis 2008 hatte sie eine Professur für Gesang an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf inne. Zudem gibt sie regelmäßig Meisterkurse, so bei der Apeldoorn Masterclass in den Niederlanden (2010), in Liedgestaltung an der Karlsruher Hochschule für Musik (2013), den Wiener Meisterkursen (2014) sowie bei der schweizerischen Arosa Music Academy (seit 2011). Darüber hinaus ist Christiane Oelze Jurymitglied bei Internationalen Musikwettbewerben.

Mit dem Bach-Verein Köln arbeitete Oelze zuletzt im Mai 2013 im Rahmen des Neue Musik-Festivals "Acht Brücken. Musik für Köln" zusammen. Auf dem Programm standen Werke von Iannis Xenakis.