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Romberger, Gerhild

Gerhild Romberger schloss nach dem Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik Detmold ihre Gesangsausbildung bei Heiner Eckels mit der Staatlichen Musiklehrerprüfung, der Künstlerischen Reifeprüfung und dem Konzertexamen ab. Kurse bei Prof. Annie Schoonus und den Professoren für Liedgestaltung Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihr Studium. Seit 2003 ist die Altistin selbst Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold.

Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit in den Bereichen Oratorium, Lied und Neue Musik führt sie regelmäßig ins In- und Ausland, u. a. nach Südamerika, wo sie mit großem Erfolg in Beethovens "Missa Solemnis" sang.

Gerhild Rombergers Repertoire umfasst alle großen Alt- und Mezzopartien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock über die Klassik und Romantik bis ins 20. Jahrhundert, darunter so gegensätzliche Werke wie Händels "Jephtha" (in einer Produktion des NDR) und Verdis "Messa da Requiem", mit der sie in der Münchner Philharmonie gastierte. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Liederabende unterschiedlichster Thematik. Mahlers "Kindertotenlieder" führten sie bis nach Prag, in Köln interpretierte sie in der Reihe "Im Zentrum Lied" unter dem Titel "Abglanz der Jahrhundertwende" Werke von Schönberg, Schreker und Zemlinsky.
Ihre Fähigkeit des Absoluthörens macht Gerhild Romberger auch zu einer gefragten Interpretin zeitgenössischer Musik – so wirkte sie bei zahlreichen Uraufführungen mit, u. a. bei der letzten Triennale in der Kölner Philharmonie und beim Internationalen Beethovenfest Bonn.
Eine Vielzahl an Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentiert ihren künstlerischen Rang.

Mit Thomas Neuhoff und seinen Chören arbeitet Gerhild Romberger regelmäßig zusammen, zuletzt sang sie 2007 in Franz Schmidts "Das Buch mit sieben Siegeln" in der Kölner Philharmonie.