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Tritschler, Robin

Robin Tritschler begann sein Studium in seiner Heimat Irland und beendete es an der Royal Academy of Music, London. Seither hat er sich vor allem als Liedsänger einen Namen gemacht und diverse Auszeichnungen erhalten, darunter den Kathleen Ferrier Award und Preise bei den internationalen Wettbewerben in ‘s-Hertogenbosch und an der Londoner Wigmore Hall.

Seine Zusammenarbeit mit bekannten Pianisten wie Graham Johnson, Malcolm Martineau, Roger Vignoles und Simon Lepper führte ihn zu regelmäßigen Auftritten beim Klavier-Festival Ruhr, in die Kölner Philharmonie, in den Concertgebouw Amsterdam, zum Aldeburgh Festival und ins Vocal Arts Center Washington.

Das BBC Music Magazine feierte ihn als herausragenden neuen Britten-Interpreten, bei den BBC Proms war er New Generation Artist der Saison 2013. Als Opernsänger sammelte Robin Tritschler erste Erfahrungen an der Welsh National Opera in Cardiff und war dort in zahlreichen Rollen zu erleben, darunter als Graf Almaviva („Il barbiere di Siviglia“), Nemorino („L’elisir d’amore“), Narraboth („Salome“), Ferrando („Così fan tutte“), Don Ottavio („Don Giovanni“) und Belmonte („Die Entführung aus dem Serail“). In der Saison 2013/14 feierte er in Bergs "Wozzeck" sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London. Als Konzert- und Oratoriensänger trat der Ire u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin auf, außerdem konzertierte er mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic sowie dem BBC Symphony Orchestra.

Mit Vorliebe singt Tritschler zeitgenössische Opern, so etwa die Tenor-Rollern in Roger Waters’ „Ça Ira“, Will Gregorys „Piccard in Space“ oder Jonathan Harveys „Wagner Dream“. Mit John Cages „Europeras 1 & 2“ und Louis Andriessens „De Materie“ gastierte er bei der Ruhrtriennale.

Seine stetig anwachsende Diskographie umfasst eine hochgelobte Aufnahme von Benjamin Brittens „Winter Words“ mit Malcolm Martineau (Onyx), sämtliche Lieder von Françis Poulenc mit Graham Johnson (Hyperion), eine Sammlung von Liedern aus der Zeit des Ersten Weltkriegs mit Malcolm Martineau sowie eine Einspielung von Werken Brittens und Schuberts mit Iain Burnside im Rahmen der Reihe „Wigmore Hall Live“.

Mit Thomas Neuhoff arbeitete Robin Tritschler bereits mehrfach zusammen. Nach einem reinen Britten-Programm anlässlich des 100. Geburtstags von Benjamin Britten im Dezember 2013 war er zuletzt 2015 im Rahmen der Aufführung von Händels „Saul“ beim Bach-Verein Köln zu erleben.