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Ausblick auf 2015/16

Kölner Musiknacht 2015

Samstag, 19. September 2015, 18/19 Uhr
Großer Sendesaal des WDR (Klaus-von-Bismarck-Saal)

11. Kölner Musiknacht

"First night of the choral season"
Sing-in mit dem Netzwerk Kölner Chöre


Das Publikum ist eingeladen, Ausschnitte aus Chorwerken mitzusingen, die in der Spielzeit 2015/16 im Abo des Netzwerks Kölner Chöre geplant sind:

Felix Mendelssohn Bartholdy: Paulus
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem
Leonard Bernstein: Mass
u.a.

Kartäuserkantorei Köln
KölnChor
Rodenkirchener Kammerchor
Chor des Bach-Vereins Köln/Philharmonischer Chor Bonn

Neue Rheinisches Kammerorchester

Paul Krämer, Wolfgang Siegenbrink, Walter Mik und Thomas Neuhoff, Dirigenten


Erstmals gibt es im Rahmen der beliebten Kölner Musiknacht ein Mitsinge-Angebot für das Publikum: Bekannte Chorstücke von Mendelssohn ("Allein Gott in der Höh' sei Ehr"), Mozart "Dies irae" sowie ein unbekanntes von Bernstein ("Agnus Dei") werden in einer knapp einstündigen Probe um 18 Uhr erarbeitet und dann um 19 Uhr als Konzert aufgeführt, live übertragen auf WDR 3. In der Musiknacht werden traditionell ab 19 Uhr zu jeder vollen Stunde Simultankonzerte von maximal 40 Minuten Dauer angeboten, dadurch hat das Publikum die Möglichkeit, im Laufe der Nacht von einer Spielstätte zur nächsten zu wechseln.

Hommage à Komitas

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 20 Uhr
Schumannhaus Bonn-Endenich

Hommage à Komitas
Wetliche und geistliche Werke, Briefe und Dokumente zum 80. Todestag des "Vaters der Armenischen Musik"
Lieder, Kammermusik und Lesung zum Todestag


Banu Böke, Sopran
Sofia von Freydorf, Cello
Mariam Tonoyan, Klavier
Vokalsolisten des Philharmonischen Chors Bonn und des Bach-Vereins Köln
Susanne und Ludwig Egener, Rezitation
Thomas Neuhoff, Leitung

Eintritt frei!

Soghomon Soghomonian, 1869 im Osmanischen Reich als Angehöriger der armenischen Minderheit geboren, wurde mit 11 Jahren Vollwaise, erhielt wegen seiner musikalischen Begabung eine Ausbildung im Kloster Etchmiadzin und nahm bei seiner Ernennung zum Vardapet (geistlicher Doktortitel) den Namen Komitas an. Nachdem er als Erster die traditionelle liturgische Musik der Armenischen Kirche in moderne Notenschrift umgesetzt hatte, begann er, systematisch die bis dahin nur mündlich überlieferten Lieder seines Volkes aufzuschreiben und als gedruckte Noten zu veröffentlichen, ein "armenischer Bartók". Dabei profitierte er von seiner profunden Kenntnis westlicher klassischer Musik, die er bei Studienaufenthalten in Berlin und Paris erworben hatte. Als Musikwissenschaftler, Chorleiter und Komponist erwarb er sich internationale Anerkennung. Der Armenier-Genozid im Jahr 1915 brachte eine dramatische Wende in sein Leben: Zwar überlebte er die türkischen Todeslager aufgrund einer Intervention westlicher Fürsprecher, seine Persönlichkeit war aber fortan durch eine posttraumatische Belastungsstörung gekennzeichnet, er konnte nicht mehr komponieren und mußte fast 20 Jahre in psychiatrischen Einrichtungen verbringen, bis zu seinem Tod im Oktober 1935. "Hommage à Komitas" ist ein dreiteiliges Konzertprojekt zum 80. Todestag des Komponisten, das im Schumannhaus Bonn, der einstigen psychiatrischen Anstalt beginnt und über Köln nach Berlin führt, wo Komitas von 1896-1899 entscheidende musikalische Impulse erhielt. Die türkisch-deutsche Sopranistin Banu Böke und die armenische Pianistin und Cembalistin Mariam Tonoyan stehen im Mittelpunkt der Programme, die Thomas Neuhoff moderieren/dirigieren wird.

Hommage à Komitas

Freitag, 23. Oktober 2015
18.15 Uhr (in der Reihe "Kirchentöne")
Antoniterkirche Köln

Hommage à Komitas
Geistliche und weltliche Musik von Komitas Vardapet

Bach+ Komitas

Samstag, 24. Oktober 2015
19.15 Uhr
Luisenkirche Berlin-Charlottenburg

Bach+ Komitas
Die Berliner Lehrjahre des armenischen Nationalkomponisten
Geistliche und weltliche Vokalmusik von Komitas Vardapet
Motetten und Orgelmusik von Johann Sebastian Bach

Banu Böke, Sopran
Samuel Dobernecker, Orgel
Kammerchor des Bach-Vereins Köln
Thomas Neuhoff, Klavier

Eintritt frei, Spenden erbeten

Weihnachtssingen Kölner Chöre 2015

Mittwoch, 23. Dezember 2015
20 Uhr
Kölner Philharmonie

Weihnachtssingen Kölner Chöre

Benjamin Britten: A Ceremony of Carols
Christmas Carols verschiedener Komponisten

Johanna Reithmayer, Harfe

Bernstein-Matinee

Sonntag, 17. April 2016
11 Uhr
Kammermusiksaal Beethoven-Haus Bonn


"I hate music, but I love to sing"
Chor und Solisten präsentieren einen Querschnitt durch Bernsteins Schaffen
(Musical, Chichester Psalms, Lieder und "Mass")

Bernstein: Mass

Dienstag, 10. Mai 2016, 20 Uhr
Kölner Philharmonie
Kölner Chorkonzerte
Netzwerk Kölner Chöre gemeinsam mit ACHT BRÜCKEN

Leonard Bernstein
Mass


A Theatre Piece for Singers, Players and Dancers

Kölner Erstaufführung der vollständigen Fassung, halbszenische Version

Jubilant Sykes, Bariton (Celebrant)
Musical-Studierende der Musikhochschulen in NRW (Street Chorus)
Chor des Bach-Vereins Köln
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
Jugendprojektchor mit Schülerinnen und Schülern der Region Köln-Bonn

Matt Herskowitz Trio New York
Gürzenich-Orchester Köln

Martin Füg, Regie
Thomas Neuhoff, Dirigent

Karten zu € 11,-/17,-/22,-/28,-/32,-/36,-
Im Vorverkauf ab 16. Januar 2016

In dieser Crossover-Komposition verwendet Bernstein diverse musikalische Stile des 20. Jahrhunderts: Jazz, Rock, Blues und Broadway-Musical stehen hier neben klassisch- expressionistischer Chorsinfonik und Zwölftontechnik. Das Stück handelt von einer Messfeier, in deren Verlauf der Geistliche und die Gemeinde von einer Glaubenskrise erschüttert werden. Nach der Uraufführung 1971 wurde Bernstein, der die lateinische Liturgie mit eigenen provokativen Texten ergänzt hatte, Blasphemie vorgeworfen.

Durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, das sich besonders an Jugendliche richtet, wird der Bach-Verein Köln Bernsteins humanistische Botschaft weit über den Konzertsaal hinaus verbreiten.