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Brahms: Ein deutsches Requiem

Sonntag, 20. November 2016, 11 Uhr
Montag, 21. November 2016, 20 Uhr
Dienstag, 22. November 2016, 20 Uhr
Kölner Philharmonie

György Ligeti: "Lux aeterna"
für 16-stimmigen Chor a cappella

Johannes Brahms: "Ein deutsches Requiem" op. 45
für Soli, Chor und Orchester
nach Worten der Heiligen Schrift

Sally Matthews, Sopran
Krešimir Stražanac, Bass

Chor des Bach-Vereins Köln
Thomas Neuhoff, Einstudierung

Schola Heidelberg
Walter Nußbaum, Einstudierung

Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth, Dirigent


Karten zu € 38,-/ 30,- / 24,- / 16,- / 14,- / 9,- / Z: € 16,- über KölnTicket und alle angeschlossenen Vorverkaufsstellen

Einführung in das Konzert

Foyer der Kölner Philharmonie
Sonntag, 10 Uhr
Montag und Dienstag, jeweils 19 Uhr

"Kölnisches Wasser war es nicht gerade, womit Brahms bei seinem ersten Debüt im ›alten heiligen Köln‹ gegenüber dem Jülichsplatze begossen wurde." (Max Kalbeck)

Obgleich sein Köln-Debüt am 12. Dezember 1865 gründlich misslang und das Publikum in Scharen den Gürzenich-Saal verließ, noch bevor Johannes Brahms auch nur einen Takt seiner Serenade op. 11 dirigiert hatte, sollten Köln und sein städtisches Orchester in den Folgejahren eine tragende Rolle in der nationalen Brahms-Rezeption spielen. Auch an der Finalisierung des "Deutschen Requiems" im Jahr 1869 hatten die Gürzenich-Musiker durchaus keinen geringen Anteil: Zwei Tage vor Premiere der endgültigen Version im Leipziger Gewandhaus fand nämlich am 16. Februar – quasi als kölnischer Testlauf – im Gürzenich eine Voraufführung unter Ferdinand Hiller statt. Dieser unterbreitete Brahms im Laufe dieses Jahres auch das Angebot, am Kölner Konservatorium zu unterrichten und sich an der Leitung des dortigen Konzertchores zu beteiligen; doch der gebürtige Hamburger hatte seine berufliche Weichenstellung bereits in Richtung Wien vorgenommen. Er revidierte seine Entscheidung auch nicht, als man ihm 1883 antrug, das Amt des Gürzenich-Kapellmeisters zu übernehmen. Das hat nun jüngst François-Xavier Roth angetreten – und der Chor des Bach-Vereins Köln freut sich, unter ihm die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Gürzenich-Orchester fortsetzen zu dürfen. Und das noch dazu mit jenem chorischen Meisterwerk, welches Johannes Brahms 1880 höchstselbst am Pult des Gürzenich-Orchesters dirigiert hat.