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Elgar: The Kingdom

Montag, 5. Juni 2017, 18 Uhr
Kölner Philharmonie
Kölner Chorkonzerte

Edward Elgar: »The Kingdom« [>> English Version]
op. 51 (»Das Gottesreich«) - Oratorium für Soli, Chor und Orchester
nach Worten aus der Apostelgeschichte (1906)

Kölner Erstaufführung

Johanna Winkel, Sopran
Catherine Wyn-Rogers, Alt
Andrew Staples, Tenor
Simon Bailey, Bass

Chor und Extrachor des Bach-Vereins Köln
Sinfonieorchester Wuppertal

Thomas Neuhoff, Dirigent

17 Uhr Konzerteinführung mit Wolfgang-Armin Rittmeier, Leiter des Elgar-Freundeskreises Deutschland, im Foyer der Kölner Philharmonie

Netzwerk Kölner Chöre gemeinsam mit KölnMusik
Karten zu € 36,-/32,-/28,-/22,-/17,-/11,- über KölnTicket und alle angeschlossenen Vorverkaufsstellen
Der Vorverkauf hat begonnen!


Hier steht Ihnen die zweite, aktualisierte Auflage unseres Flyers [845 KB] (Stand: Januar 2017) zum umfangreichen Begleitprogramm zu Elgars »The Kingdom« als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Auf Wunsch schicken wir Ihnen den Prospekt auch gerne per Post zu. Hinterlassen Sie hierzu Ihre Postanschrift bei info@bach-verein.de.

Grußwort von Hilary Elgar

Hier steht Ihnen ein persönliches Grußwort von Hilary Elgar, der Großnichte Edward Elgars, als pdf-Datei zum Download [960 KB] bereit.

Ermäßigung für Chöre

Aktiv singende Mitglieder von Chören erhalten bei diesem Konzert 25% Ermäßigung!
Chöre, die Interesse haben, an dieser Aktion teilzunehmen, schreiben bitte möglichst kurzfristig an neuhoff@bach-verein.de, dort erhalten sie weitere Informationen. Karten dieser Aktion für Chöre sind nicht über KölnTicket oder die üblichen Vorverkaufsstellen abrufbar, sondern nur über den Bach-Verein Köln – bis zum 15. Mai, so lange der Vorrat reicht!

»Er schreibt, wie er fühlt, da gibt es keine Verstellung oder Heuchelei. Mühelose Originalität in Verbindung mit einem gründlichen ›savoir faire‹ und, was am wichtigsten ist, melodischer Schönheit, Wärme und Gefühl sind Zeugnisse seines Könnens.« (A. J. Jaeger über Edward Elgar, 1899)

Von Edward Elgar (1857–1934) kennt man in Deutschland neben der heimlichen englischen Nationalhymne »Land of Hope and Glory« vielleicht noch das Cellokonzert und die »Enigma-Variationen«, weniger das Oratorium »The Dream of Gerontius«, obwohl es, wie viele andere Werke Elgars, Anfang des 20. Jahrhunderts mit großem Erfolg in Deutschland aufgeführt wurde. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurden fast alle englischen Werke von deutschen Spielplänen verbannt – mit nachhaltiger Wirkung.

Der Bach-Verein Köln möchte, dabei unterstützt durch die Elgar Society, den Elgar Family Trust und den Elgar-Freundeskreis Deutschland, zu einer Elgar-Renaissance in unserem Land beitragen und plant dazu ein mehrmonatiges Projekt im Raum Köln-Bonn. Es startet im Februar 2017 mit einem gleichermaßen musikalischen wie fächerübergreifenden Schülerprojekt und endet im Juni mit der Kölner Erstaufführung des Oratoriums »The Kingdom«.

Die einzelnen Veranstaltungen des umfangreichen Begleitprogramms, das wir Ihnen in diesem Prospekt vorstellen, zeichnen wichtige Stationen im Leben Edward Elgars nach. Dabei sind die englischen Übertitel seinen Kompositionen entlehnt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Begleitprogramms und des Schülerprojekts ist frei.

Elgars Oratorium »The Kingdom« (»Das Gottesreich«) von 1906 knüpft inhaltlich wie musikalisch an das kurz zuvor entstandene Oratorium »The Apostles« an. Elgar hatte ursprünglich vor, mit einem dritten Oratorium einen Zyklus dreier leitmotivisch und thematisch miteinander verbundener Oratorien über die Entstehung des Christentums zu vollenden, doch dazu kam es nicht mehr: Nach der Uraufführung von »The Kingdom« verwarf Elgar diesen Plan und wandte sich anderen musikalischen Formen zu.

An positiver Resonanz indes hatte es ihm, der bereits zu Lebzeiten als bedeutendster englischer Komponist seit Purcell und Erneuerer der britischen Musikkultur gefeiert wurde, wahrlich nicht gemangelt. Kritiker hoben »The Kingdom« nach der Birminghamer Premiere im Jahr 1906 auf eine Stufe mit Bachs »Matthäuspassion«, und auch das Publikum zeigte sich vom orchestralen Farbenreichtum, der meisterhaften Chorbehandlung und expressiven Klangschönheit des Werks begeistert.

Im Mittelpunkt steht die Darstellung von Pfingsten als dem Fest der Inspiration durch den Heiligen Geist. Welcher Termin wäre also besser für eine Aufführung dieses Meisterwerks geeignet als das Pfingstfest 2017, an dem sich Edward Elgars Geburtstag fast auf den Tag genau zum 160. Mal jährt?


Unterstützt von der Elgar Society, dem Elgar Family Trust, dem Elgar-Freundeskreis Deutschland und dem Kulturamt der Stadt Köln