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"Die herausragende Rolle, die Shakespeare im Bereich der Dichtung, Michelangelo in der Bildhauerei und Malerei zukommt, kann Händel mit vollem Recht in der Schwesterkunstm für sich beanspruchen; er ist der Fürst der Musiker. Händels Verdienst ist grenzenlos; es gilt weltweit, so dass man ihn als den großen Musiker des Universums bezeichnen kann." (zitiert nach Christopher Hogwood)
Er gilt als einer der Größten der europäischen Musikgeschichte - und er war schon zu seiner Zeit ein echter Europäer. Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Male jährt, wurde 1685 in Halle an der Saale geboren und machte bereits als Knabe wegen seiner außergewöhnlichen musikalischen Begabung von sich reden. Durch den Organisten der halleschen Marktkirche, Friedrich Wilhelm Zachow, wurde ihm eine weltoff eine musikalische Ausbildung zuteil, die es Händel später mühelos ermöglichte, sich auf die jeweiligen nationalen stilistischen Besonderheiten seines Heimatlandes Deutschland, seines von ihm zur musikalischen Weiterbildung bereisten Gastlandes Italien sowie schließlich seiner Wahlheimat England einzustellen und sie in eigenen Kompositionen aufzugreifen. Deutsche Arien, die englische Klangpracht verinnerlichende oratorische Chorsätze und italienische Opernszenen:
In seiner Hommage an Georg Friedrich Händel präsentiert der Bach-Verein Köln Werke, die Händels Musik als eindrucksvolle Synthese verschiedener europäischer Musikentwicklungen erstrahlen lassen.
Ausführende: Vier bis sechs Gesangssolisten Zwei Instrumentalisten Benötigtes Instrumentarium: Ein Cembalo (kann gemietet werden)
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