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Komponistenporträt Hugo Wolf

Sonntag, 26. Mai 2019, 11 Uhr
Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn

Der Feuerreiter: Komponistenporträt Hugo Wolf
Lieder, Opernszenen und Chöre des Komponisten sowie Briefe und zeitgenössische Dokumente

Auftakt: Epiphanias (Gelegenheitskomposition)
Jugendkompositionen für Singstimme und Klavier
Lieder nach Gedichten von Eduard Mörike für Singstimme und Klavier
Der Feuerreiter (Mörike) für gemischten Chor und Klavier

Pause

Elfenlied (Shakespeare) für Sopran-Solo, Frauenchor und Klavier
Lieder nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe für Singstimme und Klavier
Lieder nach Gedichten von Gottfried Keller für Singstimme und Klavier
Lieder aus dem Italienischen Liederbuch (Bd. 1) für Singstimme und Klavier
Szenen der Frasquita und des Corregidor aus der Oper "Der Corregidor"
Lieder aus dem Italienischen Liederbuch (Bd. 2) für Singstimme und Klavier

Solistinnen und Solisten des Jugendchores der Ev. Lukaskirche Bonn:
Theresa Bauer, Martha Poschenrieder und Flora Weiler
Konstantin Reischert

Vokalsolistinnen und -solisten des Bach-Vereins Köln:
Constanze Haubrich, Sabine Müller, Julia Mok-Russo, Annett Reischert-Bruckmann
Sophia Herber, Nathalie Weber
Peter Breil
Mark Lenkewitz, Frederik Montag, Tobias Zampich

Kammerchor des Bach-Vereins Köln
Susanne und Ludwig Egener, Rezitation
Thomas Neuhoff, Klavier und Gesamtleitung

Karten zu € 12,– / € 6,– (erm.) an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über www.kvs-tickets.de
Der Vorverkauf hat begonnen!

Eintritt frei für Freunde und Förderer plus und premium des Bach-Vereins Köln

Hier steht Ihnen der Flyer zum Konzert [1.435 KB] als pdf-Datei zum Download zur Verfügung

„Seine visionäre Kraft fand ihre Grenze in seiner Konzentration auf die Punkte, wo Musik und Worte sich begegnen oder übereinstimmen. Doch innerhalb dieses definierten Lyrikbereichs kann er nicht nur als groß, sondern als absolut überlegen bezeichnet werden.“ (Eric Sams)

Er galt als äußerst schwieriger Charakter: jähzornig, launenhaft, dünnhäutig, unzufrieden mit sich selbst und der Umwelt, phasenweise hochgradig depressiv, andererseits aber auch zu Witz und übertriebener Fröhlichkeit neigend. Sein sensibles und temperamentvolles Wesen stand dem Komponisten und scharfzüngigen Musikkritiker Hugo Wolf auf privater wie beruflicher Ebene oftmals im Weg. Auch dass er bereits zu Lebzeiten als "Liederfürst" gefeiert wurde, behagte ihm selbst gar nicht, wurde doch gerade diese Gattung gerne als "kleine Form" abgetan, welche lediglich die "allergeringste Meisterschaft" (so der Kritikerpapst Eduard Hanslick) erfordere. Den Gegenbeweis möchten nun Thomas Neuhoff und sein Ensemble antreten. Mit einem Querschnitt aus dem mannigfaltigen Liedschaffen des Österreichers wird hörbar, welche Originalität und lebendige Ausdrucksstärke seiner Tonsprache zu eigen ist und wie es ihm gelingt, auf kleinstem Raum die Psychologie der Figuren bzw. Handlung musikalisch zu skizzieren. Auszüge aus Opern und so beliebte Chorwerke wie "Der Feuerreiter" oder das Shakespeare’sche "Elfenlied" runden dieses Komponistenporträt über den "Begründer des modernen Liedes" (Hanns Eisler) ab.



In Kooperation mit der Ev. Lukaskirchengemeinde Bonn