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Komponistenporträt Hugo Wolf

Sonntag, 26. Mai 2019, 11 Uhr
Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn

Der Feuerreiter: Komponistenporträt Hugo Wolf
Lieder, Opernszenen und Chöre des Komponisten sowie Briefe und zeitgenössische Dokumente

Lieder nach Gedichten von Eichendorff, Mörike und Goethe
Auszüge aus dem Spanischen und Italienischen Liederbuch
Szene und Arie aus der Oper "Der Corregidor"
Frühlingschor aus dem Opernfragment "Manuel Venegas"
"Elfenlied" aus Shakespeares Sommernachtstraum

Vokalsolisten und Kammerchor des Bach-Vereins Köln
Susanne und Ludwig Egener, Rezitation
Thomas Neuhoff, Klavier und Gesamtleitung

Karten zu € 12,– / € 6,– (erm.) an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über www.kvs-tickets.de
Im Vorverkauf ab 26. Februar 2019

Eintritt frei für Freunde und Förderer plus und premium des Bach-Vereins Köln

„Seine visionäre Kraft fand ihre Grenze in seiner Konzentration auf die Punkte, wo Musik und Worte sich begegnen oder übereinstimmen. Doch innerhalb dieses definierten Lyrikbereichs kann er nicht nur als groß, sondern als absolut überlegen bezeichnet werden.“ (Eric Sams)


Er galt als äußerst schwieriger Charakter: jähzornig, launenhaft, dünnhäutig, unzufrieden mit sich selbst und der Umwelt, phasenweise hochgradig depressiv, andererseits aber auch zu Witz und übertriebener Fröhlichkeit neigend. Sein sensibles und temperamentvolles Wesen stand dem Komponisten und scharfzüngigen Musikkritiker Hugo Wolf auf privater wie beruflicher Ebene oftmals im Weg. Auch dass er bereits zu Lebzeiten als „Liederfürst“ gefeiert wurde, behagte ihm selbst gar nicht, wurde doch gerade diese Gattung gerne als „kleine Form“ abgetan, welche lediglich die „allergeringste Meisterschaft“ (so der Kritikerpapst Eduard Hanslick) erfordere. Den Gegenbeweis möchten nun Thomas Neuhoff und sein Ensemble antreten. Mit einem Querschnitt aus dem mannigfaltigen Liedschaffen des Österreichers wird hörbar, welche Originalität und lebendige Ausdrucksstärke seiner Tonsprache zu eigen ist und wie es ihm gelingt, auf kleinstem Raum die Psychologie der Figuren bzw. Handlung musikalisch zu skizzieren. Auszüge aus Opern und so beliebte Chorwerke wie „Der Feuerreiter“ oder das Shakespeare’sche „Elfenlied“ runden dieses Komponistenporträt über den „Begründer des modernen Liedes“ (Hanns Eisler) ab.